Aktuelle Projekte


Finanzierung von Assistenzhunden

Der Bedarf an tiergestützten Therapien und Assistenzhunden steigt in Deutschland stetig an. Jede Woche erreichen uns neue Anfragen von unterschiedlichsten Klienten. Doch obwohl der medizinische und auch der soziale Nutzen der vierbeinigen Begleiter erwiesen ist, erfolgt durch die Krankenkassen nur eine geringfügige Bezuschussung dieser alternativen Behandlungsmethoden. Um diese finanzielle Herausforderung zu meistern, sind die Betroffenen auf Unterstützung angewiesen. Wir als Verein haben es uns zur Aufgabe gemacht, diesen betroffenen Familien bei der Finanzierung eines Assistenzhundes zu helfen und ihnen die bis zu zweijährige Wartezeit mit ehrenamtlichen Besuchsdiensten und tiergestützten Therapiestunden zu verkürzen. Helfen Sie uns mit Ihrer Spende diesen Menschen neue Lebensfreude zu schenken!

Julia (11 Jahre)

2015 wurde bei dem jungen Mädchen Leukämie diagnostiziert. Aufgrund mehrerer Tumore in Lunge, Leber und an der Wirbelsäule wurde sie im Dezember 2016 operiert. Leider kam es dabei zu Rückenmarksverletzungen, sodass das Mädchen nun querschnittsgelähmt ist. Damit aber noch nicht genug: Zur gleichen Zeit bekam Besuchshund Fine, die sie seit 2015 durch die Krankheit begleitet hat, Wasser in der Lunge und musste eingeschläfert werden. Nun sucht die Familie händeringend einen Assistenzhund, genauer gesagt einem Epilepsiewarnhund, denn nach einer Medikamentenumstellung krampft Julia stark und immer häufiger. Trotz erheblichen Eigenkapitals fehlen der Familie immer noch fast 10.000 Euro für einen eigenen Assistenzhund, an deren Finanzierung wir uns gern beteiligen möchten.

Amy (10 Jahre)

Seit 2 Jahren betreuen wir Amy im Rahmen von tiergestützten Besuchsdiensten mit dem Mischlingsrüden Finn.
Die kleine Zaubermaus leidet an Multipler Sklerose (MS) und hat zudem noch eine Krebsdiagnostik. Die Besuchsdienste sind eine willkommene Abwechslung zum Klinikalltag, die lindern Schübe und sollen das Mädchen auf einen Assistenzhund vorbereiten, der ein ständiger Begleiter im Alltag werden soll.
Die Eltern von Amy haben bereits 6.000 Euro gespart, 8.000 Euro an Spenden generiert und eine Kreditzusage der Hausbank über 3.000 Euro. Die Pflegekasse finanziert die Einarbeitungsphase des Hundes, 1.000 Euro wird das TAZ spenden und noch offene 2.500 Euro wollen wir als Verein mit unserem neuen Projekt “Ein Assistenzhund für Amy” generieren. Amys Hund soll Sammy heißen, das steht schon fest und nun drückt bitte alle die Daumen, dass der Traum endlich wahr werden kann. Bis Dahin werden wir alles mögliche tun, dass der Besuchsdienst für Amy weiter stattfinden kann.

Seite an Seite: Sam & seine Freunde stark gegen Krebs

Seit 2012 betreuen wir Krebspatienten, deren Hilferufe uns in den letzten Jahren immer öfter erreichen. Auf die Diagnose folgen oft Isolation und Einsamkeit, denn die Krankheit beherrscht das Denken und Handeln. Umso wichtiger ist es, sich eine Auszeit zu nehmen, mal nicht über die Krankheit zu reden oder nachdenken zu müssen und unbeschwerte Stunden erleben zu dürfen. Einige unserer Vereinsmitglieder und deren Vierbeiner unterstützen solche Patienten bei der Alltagsgestaltung, begleiten Sie zu Therapiestunden und lösen oft auch finanzielle Probleme. Derzeit unterstützen wir bereits den Verein “Laut gegen Krebs” (Sandersleben, Landkreis Mansfeld/Südharz) unter anderem mit der Gestaltung eines bunten Familiennachmittags auf dem von ihnen organisierten alljährlichen Herbstfestival.
Darüber hinaus bemühen wir uns um den Aufbau einer Zusammenarbeit mit dem Förderverein krebskranker Kinder in Magdeburg, um zukünftig gemeinsame tiergestützte Besuchs- und Therapiestunden durchzuführen.

Projektleiterin: Melanie Bodendieck-Seebo

 

Tierisch geborgen in Zusammenarbeit mit sozialen Trägern

Zusammen mit einigen Fachkräften bauen wir das “Netzwerk Tierisch geborgen“ auf. Hier bieten wir sozialen Einrichtungen, durch eine gezielte Zusammenarbeit im Bereich der tiergestützten Intervention die Möglichkeit, von bestehenden Kompetenzen und Richtlinien zu profitieren. Zeitgleich soll durch die Netzwerkarbeit der Einrichtungen, die tiergestützt arbeiten, ein fachlicher Austausch ermöglicht werden. Denn nur so können wir sicher stellen, dass die hohen Ziele, die wir uns im Qualitätsmanagement gesetzt haben, erreicht werden.
Derzeit fokusieren wir uns auf die enge Zusammenarbeit mit öffentlichen Einrichtungen, wie dem Jugendamt, möchten aber dennoch auch anderen Einrichtungen die Möglichkeit geben, Netzwerkpartner zu werden und an regelmäßigen Veranstaltungen teilzunehmen.

Projektleiterin: Stephanie Brehm

 

Tierisch was los: Weltkindertagsfest

Im Laufe des Jahres begleiten uns immer wieder Veranstaltungen, die es zu planen gilt, so zum Beispiel unseres traditionelles Weltkindertagsfest im September eines jeden Jahres. Dabei geht es zum einen darum, unsere Beziehungen zu Fördereinrichtungen, der Stadt und des Landes zu pflegen und zum anderen um die Generierung von Spendengeldern, die unseren Schützlingen zugutekommen sollen.

Für die Organisation dieser Events haben wir eine eigene Projektgruppe gegründet, die stets auf der Suche nach neuen engagierten Helfern ist!

 

Tierische Geschenkpaten gesucht

Jedes Jahr zur Weihnachtszeit erfragen wir von ganz besonderen kleinen Klienten einen Weihnachtswunsch. Diese Kinder haben meist einfach nicht das Glück ein unbeschwerte Kindheit erleben zu dürfen, da sie schon früh mit Schicksalsschlägen zurecht kommen mussten. Wir sind dann mit einer langen Liste auf der Suche nach (vierbeinigen) Geschenkpaten und bisher ist es uns noch immer gelungen alle Wünsche, egal ob ein Schlitten für einen behinderten Jungen oder die erste echte Barbie für ein traumatisiertes Mädchen im Kinderheim, zu erfüllen. Wer sich vorstellen kann auch einmal ein Geschenkpate zu sein, der ist herzlich eingeladen mit uns Kontakt aufzunehmen.