Assistenz-, Besuchs- und Therapiebegleithunde


Hunde dienen schon seit jeher einem Zweck: der Unterstützung des Menschen. Sie benötigen Beschäftigung und freuen sich über jedes Lob, was sich der Mensch seit Generationen zu Nutze macht. Außerdem lieben Hunde das Lernen und so war es nur eine Frage der Zeit, bis der Mensch den Hund nicht nur für die Jagd oder das Hüten von Schafen eingesetzt hat, sondern auch im Rahmen alternativ-medizinischer Behandlungsmethoden. So stellen die Assistenzhunde eine Gruppe von Vierbeinern dar, die speziell ausgebildet als Führ-und Begleithunde für Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen eingesetzt werden und deren Alltag erleichtern. Die häufigste und bekannteste Art von Assistenzhunden sind Blindenführhunde. Daneben gibt es beispielsweise auch noch Behindertenbegleithunde, Hörhunde oder Signalhunde. In den letzten Jahren wurden ebenfalls verstärkt Diabetiker- und Epilepsiewarnhunde ausgebildet. Ein Assistenzhund lebt während seiner Ausbildung in einer Patenfamilie, bis er nach 1-2 Jahren dauerhaft seinem Klienten zur Seite steht.

Eine zweite Gruppe bilden die Besuchs- und Therapiebegleithunde. Sie leben, im Unterschied zu den Assistenzhunden, nicht bei ihren Klienten, sondern besuchen sie regelmäßig im Rahmen tiergestützter Interventionen. Hierbei werden speziell ausgebildete Hunde in der tiergestützten Therapie, den tiergestützten Aktivitäten und in der tiergestützten Pädagogik eingesetzt.