Erfolgsgeschichten


Janik und Willi

Am 05. März 2016 ging für den schwerst mehrfachbehinderten Janik und seine Familie ein großer Traum in Erfüllung: Assistenzhund Willi zog bei ihm ein.

Nachdem Janik ein Jahr lang Besuchsdienste von Therapiebegleithund i.A. Sam und Besuchshund Pebby erhielt, die enorme Erfolge in der Entwicklung des Jungen ermöglichten, war nun endlich ein geeigneter Assistenzhund für den kleinen Jungen gefunden. Am großen Tag des Einzugs erleichterten die erfahrenen Besuchshunde Sam und Pebby dem Assistenzhund Willi die Eingewöhnung, sodass sogar schon erste zarte Bande zwischen ihm und seinem kleinen Klienten geknüpft werden konnten. Mit seinem neuen Glückstuch, einem Geschenk von Pebby, bedeutet dieser Tag für Willi der Beginn eines Lebens in einer Familie, die ihm die Zuneigung und Anerkennung zu Teil werden lassen, die einem Hund mit solch anspruchsvollen Aufgaben zustehen.

An dieser Stelle möchten wir uns auch bei der Assistenzhundetrainerin Claudia bedanken, die uns mit Willi einen sehr gut ausgebildeten und auf unseren Klienten abgestimmten Havaneser anvertraut hat. In den darauffolgenden Wochen und Monaten haben wir als Verein, gemeinsam mit einer zertifizierten Assistenzhundeausbilderin, Willi mit all seinen Aufgaben vertraut gemacht und seine Entwicklung verfolgt.

Maximilian und Freddy

Maximilian ist 5 Jahre alt und wohnt mit seinen Eltern und der größeren Schwester im Salzlandkreis. Seit seiner Geburt leidet er an einer unheilbaren Autismus Spektrum Störung. Autismus, eine tiefgreifende Entwicklungsstörung, die ihn in seiner körperlichen, geistigen und seelischen Entwicklung stark beeinträchtigt. Maximilian benötigt eine 24 Stunden Betreuung und individuelle Förderung. Ein Autismusbegleithund kann ihn, in seiner Entwicklung positiv beeinflussen und eine Brücke zu anderen sozialen Interaktionen vermitteln. Oft überfordern ihn Außenreizen, er hat eine starke Weglauftendenz. In vielen Bereichen kann ein Autismusbegleithund ihn unterstützen, ganz nebenbei wirkt der Hund aber auch sehr beruhigend auf Maximilian. Seine Familie musste in den letzten Jahren ganz stark sein. Sein Papa hat bei einem Arbeitsunfall sein Bein verloren und seine Schwester kämpft seit einigen Jahren mit einem schweren Trauma.

Am 22.02.2018 hat Maximilian den Havaneser Freddy kennengelernt, der nun schon 1,5 Jahre bei Dogs for Life-Berlin augebildet wurde. Die Pflegekasse hat der Vermittlung zugestimmt und Tierisch geborgen e.V. gelang es nun – dank zahlreicher Unterstützer und dem Engagement der Familie – die für den Assistenzhund benötigten 15.000 Euro zu finanzieren. Im Mai 2018 war es dann soweit: Freddy durfte bei Maximilian einziehen. Eine Freundschaft fürs Leben hat begonnen!