Unsere Botschafter


Es ist uns eine große Freude auf dieser Seite unsere Botschafter vorzustellen und ihnen für ihre Unterstützung zu danken. 

 

    Burkhard Lischka

    Mitglied des Bundestages (SPD)

    Warum haben Sie sich dazu entschieden den Verein „Tierisch geborgen“ als Botschafter zu unterstützen?

    Ich unterstütze den Verein “Tierisch geborgen”, weil Hunde für viele Menschen, denen es nicht so gut geht, die beste Medizin sind. Sie spenden Wärme und Ruhe und führen fast immer zu einem Lächeln, selbst in traurigen Gesichtern.

    Wie stehen Sie ganz privat zu Hunden?

    Da wir (meine beiden Brüder und ich) in unseren Kindertagen von unseren Eltern nicht die Erlaubnis erhielten, einen eigenen Hund anzuschaffen, haben wir damals kurzerhand einen Rauhhaardackel mit dem Namen “Jockel” aus der Nachbarschaft adoptiert, der es sich schnell angewöhnte, nach der Schule bereits an unserer Haustür auf uns zu warten.
    Als wir erwachsen waren, haben wir an unserer Mutter “Rache genommen” und ihr zum 60. Geburtstag einen Cockerspaniel -“Gundel”- geschenkt. Die beiden wurden schnell “ein Herz und eine Seele”.

    Können Sie uns kurz von Ihrem schönsten Erlebnis mit Tieren berichten?

    Als Kinder hatten wir einen ganzen Zoo: Drei Meerschweinchen, zwei Zwergkaninchen, einen Hamster, eine Schildkröte, zwei Wasserschildkröten, sechs Prachtfinken , zwei Kanarienvögel und viele Fische. Dies führte dazu, dass unsere Eltern höchstpersönlich der örtlichen Zoohandlung einen Besuch abstatteten und der Inhaberfamilie untersagten, weitere Tiere an uns zu verkaufen. In den darauffolgenden Sommerferien besuchten wir deshalb die Zoohandlung des Urlaubsortes, um ein weiteres Zwergkaninchen zu erstehen. Dieses wurde für die Rückfahrt unbemerkt in der Reisetasche versteckt und als wir bei der Heimfahrt genug Wegstrecke zurückgelegt hatten, auf der Rückbank des Autos freigelassen. Das Kaninchen war uns dann noch 12 weitere Jahre ein toller Begleiter.

        Eva von Angern

        Mitglied des Landtages Sachsen-Anhalt (Die Linke)

        Warum haben Sie sich dazu entschieden den Verein „Tierisch geborgen“ als Botschafter zu unterstützen?

        Als die Anfrage kam, habe ich nicht lange nachdenken müssen. Ich schätze ehrenamtliches Engagement grundsätzlich sehr hoch ein. Noch wichtiger ist für mich, dass der Verein „Tierisch geborgen“ durch seine Arbeit Menschen mit Behinderung darin unterstützt, Barrieren für sich abzubauen und damit ganz konkret Teilhabe ermöglicht. Das dies auch noch durch Tiere realisiert werden kann, die nicht selten für Menschen zu wichtigen Begleitern werden, finde ich fantastisch. Also „Hut ab!“ für Ihre Aktivitäten und viel Erfolg dafür!

        Wie stehen Sie ganz privat zu Hunden?

        Ich bin mit einem Hund aufgewachsen und neben meinem großen Bruder war unsere Hündin „Wonni“ meine liebste Spielgefährtin. Klar hat mich manchmal auch das „Gassi Gehen“ genervt. Doch das Spielen im Freien und natürlich auch das Kuscheln mit ihr waren immer etwas ganz Besonderes. Mir ist noch sehr in Erinnerung, wie traurig ich war, als sie für immer eingeschlafen ist.

        Können Sie uns kurz von Ihrem schönsten Erlebnis mit Tieren berichten?

        Da gäbe es viel zu berichten. In meinem Leben gab es immer Tiere. Die Hunde bei meinen Eltern und später mein Kater „Pieter“ bzw. jetzt meine Katze „Luna“ und mein Kater „Böhmer“. Für einen Hund fehlt mir leider die Zeit. Doch all meine Nachbarn haben Hunde, die sich übrigens prächtig mit meinen Miezen verstehen.

            Dr. Kai Perret

            Zoodirektor des Zoologischen Gartens Magdeburg

            Warum haben Sie sich dazu entschieden den Verein „Tierisch geborgen“ als Botschafter zu unterstützen?

            Ich bin von zwei Dingen fasziniert: einerseits können Tiere Menschen mit Handicap helfen, ihren Alltag besser zu meistern und andererseits das Engagement eines Vereins, der es vielen Menschen ermöglichen möchte, einen solchen tierischen Begleiter und Helfer bekommen zu können. Für dieses „tierisch gute“ Vorhaben unterstütze ich den Verein sehr gerne!

            Wie stehen Sie ganz privat zu Hunden?

            Hunde begleiten mich fast mein ganzes Leben lang. Sie sind immer ein wichtiger Teil meiner Familie gewesen. Meinen derzeitigen Rhodesian Ridgeback „ Rod“ habe ich als Notfallhund übernommen und bin fast 24 Stunden am Tag mit ihm zusammen, weil ich das Glück habe, ihn mit in den Zoo nehmen zu können. Das verbindet in besonderem Maße und wir sind ein tolles Team geworden.

            Können Sie uns kurz von Ihrem schönsten Erlebnis mit Tieren berichten? 

            In meinem Beruf habe ich schon so viele Erlebnisse mit Tieren gehabt, dass ich darüber schon ein Buch schreiben könnte. Jedoch das beeindruckendste habe ich mit meinen beiden Huskys „Hanna“ und „Hugo“ erlebt.  An einem Wintermorgen habe ich mir beim Joggen das Bein gebrochen und beide Huskys waren Gott sei Dank mit dabei. Beide haben sich nach meinem Sturz instinktiv auf mich gelegt und gewärmt, bis nach etwa einer Stunde Hilfe gekommen ist. Ich möchte mir nicht ausmalen was passiert wäre, wenn meine beiden Hunde nicht dabei gewesen wären.

                Peter Hugo

                Vorstand Bodelschwingh-Haus Wolmirstedt

                Warum haben Sie sich dazu entschieden den Verein „Tierisch geborgen“ als Botschafter zu unterstützen?

                In unserer Einrichtung kann ich persönlich erleben, welche Bereicherung der ausgebildete Besuchshund “Paula” für unsere Bewohner und Mitarbeiter ist. Wenn ich sehe, wie unsere Bewohner  auf “Paula” reagieren, sie umarmen, streicheln und sich freuen, dann steckt es mich an und macht mich auch fröhlich. „Paula“ kann so manches “Eis” brechen, was Menschen nicht so schnell schaffen.

                Wie stehen Sie ganz privat zu Hunden?

                Im letzten Jahr ist der Wunsch nach einem Hund bei mir und meiner Familie stetig gewachsen. Die Vorstellung von einem treuen Begleiter, einem Sportsfreund und der Wunsch, ihn in unsere sozialen Arbeitsfelder einzusetzen, nahm immer mehr Gestalt an. Nachdem 4 Wochen ein toller Border Collie bei uns Urlaub machen durfte, bereichert nun unsere junge Border Collie – Hündin “Fiona” unser Leben.

                Können Sie uns kurz von Ihrem schönsten Erlebnis mit Tieren berichten?

                Es gab schon viele schöne Erlebnisse mit Tieren in meinem Leben. Was mich gerade besonders fasziniert ist, wie kommunikativ das Leben durch einen Hund wird. Seit langer Zeit wohne ich in einem Wohngebiet, das so klein ist, dass sich alle kennen. Manche etwas mehr, manche etwas weniger. Seit dem wir unsere Hündin “Fiona” haben erlebe ich so etwas wie eine “offene Tür” zu Nachbarn, die ich bis jetzt nur beim Namen kannte. Nun stehe ich plötzlich mit Ihnen auf der Strasse, wir streicheln unseren Hund und reden so viel miteinander, wie in den letzten Jahren nicht. Das Gleiche erlebten wir im Urlaub und auf Spaziergängen. Unsere Fiona sorgt gerade für viele nette Kontakte, Erfahrungsaustausch und Spass.

                    Dr. Lydia Hüskens

                    stellv. Landesvorsitzende der FDP, Geschäftsführerin Studentenwerk Halle

                    Warum haben Sie sich dazu entschieden den Verein „Tierisch geborgen“ als Botschafter zu unterstützen?

                    Mir gefällt das Engagement für Menschen mit Handicap. Die Arbeit der Begleit- und Therapiehunde ermöglicht eine neue Lebensqualität. Die Helfer auf vier Pfoten ermöglichen in den verschiedensten Bereichen ein selbstbestimmteres Leben, sie öffnen sprichwörtlich Türen und damit auch neue Chancen am Leben teilzunehmen. Die Hunde wirken als sozialer Katalysator und Eisbrecher, sie erleichtern Kontakt „nach draußen“ und holen den Menschen aus seiner Einsamkeit und Isolation.

                    Die Menschen, deren Arbeit dahinter steckt möchte ich gerne wertschätzen und als Botschafterin helfen, sie einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.

                    Wie stehen Sie ganz privat zu Hunden?

                    Bisher lässt mein Tagesablauf, der stark von Terminen geprägt ist, keinen Raum für einen Hund. Ein Hund will Gesellschaft, Beschäftigung und viel Zuwendung, die ich ihm derzeit nicht geben kann.

                    Können Sie uns kurz von Ihrem schönsten Erlebnis mit Tieren berichten?

                    Ich erinnere mich daran, dass ich als Kind (ich dürfte so 9 gewesen sein) bei einem Großonkel auf dem Bauernhof bei der Geburt eines Kälbchens dabei sein durfte. Es war beeindruckend und ein unglaublich schöner Moment, als das Kalb zum ersten Mal – noch ganz wackelig – auf eigenen Füßen stand.

                        Stephan Dorgerloh

                        Theologe und Politiker (SPD)

                        Warum haben Sie sich entschieden den Verein „Tierisch geborgen“ als Botschafter zu unterstützen?

                        Es ist für mich faszinierend zu sehen, wie speziell ausgebildete Hunde Menschen mit Handicap unterstützen können. Was Assistenz- oder Therapiehunde hier leisten, begeistert mich. Außerdem sehe ich natürlich den ehrenamtlichen Einsatz der Mitglieder im Verein „Tierisch geborgen“, denen meine Anerkennung gebührt, weil sie mit ihrer Tätigkeit vielen Menschen mehr Lebensqualität, Freude und Geborgenheit ermöglichen.

                        Wie stehen Sie ganz privat zu Hunden?

                        Positiv. Ich bin zwar kein Hundenarr, aber ein Hundefreund. Bislang blieb einfach zu wenig Zeit, um sich einem Hund angemessen zu widmen. Perspektivisch können meine Frau und ich uns ein Leben mit Hund sehr gut vorstellen.

                        Können Sie uns kurz von Ihrem schönsten Erlebnis mit Tieren berichten?

                        Als Kind habe ich jede Gelegenheit genutzt und bin mit meinem Großonkel spazieren gegangen, wenn ich meine Großeltern besuchte. Der ganze vierbeinige Stolz hieß Hagen und war ein zutraulicher Kurzhaardackel. Ich erinnere mich noch sehr gerne an die langen Waldspaziergänge mit dem Hund, das Stöckchen werfen oder das Halten der Leine.

                            Heike Ponitka

                            Gleichstellungsbeauftragte der Landeshauptstadt Magdeburg, Dipl. Sozialpädagogin, Erwachsenenbildungsreferentin

                            Warum haben Sie sich entschieden, den Verein “Tierisch geborgen” als Botschafter zu unterstützen?

                            Das Konzept von “Tierisch geborgen” ist ein so kluger und überzeugender Ansatz des Miteinanders von Menschen und Tieren, dass ich sehr gern das Anliegen und die Arbeit unterstützen möchte. Tiere und besonders Hunde sind eine große Hilfe für Menschen und schaffen in den verschiedenen Lebenssituationen eine Atmosphäre der Wärme und Geborgenheit. Besonders auch die Ausbildung von Besuchshunden und der Begleit- und Therapiehunde finde ich sehr sinnvoll und eine große Bereicherung für alle, die mit diesen arbeiten bzw.leben können. Ich konnte auch schon in einem Alters- und Pflegeheim erleben, wie gut es den Bewohnerinnen und Bewohnern tat, als ein Besuchshund zu ihnen kam und es wäre nur wünschenswert, wenn es mehr dieser Möglichkeiten geben könnte.

                            Wie stehen sie ganz privat zu Hunden?

                            Ich bin gemeinsam mit meinen Eltern und meiner Schwester in einer schönen Kleinstadt groß geworden, in der auch das Zusammenleben mit Tieren eine große Rolle spielte. Wir hatten ein Haus und einen Garten, in dem auch immer Katzen und mindestens ein Hund, Wellensittiche, Pfaue, Kaninchen und eine Schildkröte Platz fanden. Als Kind und Jugendliche erfuhr ich selbst, wie tröstlich diese Begleiter für mein Leben waren – und besonders auch unser Hund Mohrchen. Diese Tradition wurde fortgesetzt und auch heute leben noch Vierbeiner ( 3 Hunde und eine Katze) mit auf dem Grundstück und gehören als wichtige Begleiter zur Familie.

                            Können Sie uns kurz von Ihrem schönsten Erlebnis mit Tieren berichten?

                            Auf unserem grünen Innenhof in Stadtfeld hatte eine Familie beim Umzug ihre Katze “vergessen” mitzunehmen. Im Sommer und Herbst konnte sie auf dem Hof gut leben, aber nun war es Weihnachten, sehr kalt und es schneite. Die Katze, die wir Blindi getauft hatten, war sehr eigenständig und ließ sich eigentlich nicht einfach streicheln oder anfassen – aber an diesem Abend war das anders und ich nahm sie auf den Arm und konnte sie in unsere Wohnung mitnehmen. Sie legte sich schnurrend und zufrieden auf die Couch und blieb natürlich bei uns. Ein wunderbares Gefühl.

                                Rolf Oesterhoff

                                Geschäftsführer/ Managing Director Müllheizkraftwerk Rothensee GmbH

                                Warum haben Sie sich dazu entschieden den Verein „Tierisch geborgen“ als Botschafter zu unterstützen?

                                Im Zivildienst habe ich schon von langer Zeit tiergestützte Arbeit bei Menschen mit schwersten Behinderungen kennengerlernt. Das hat mich sehr beeindruckt, auch wenn damals bei weitem nicht so professionell gearbeitet wurde wie heute bei „Tierisch geborgen“. Jetzt, viele Jahre später, als Botschafter ein klein wenig unterstützen zu können, um Klienten Fortschritte in ihrer Entwicklung mit zu ermöglichen, ist eine tolle Aufgabe, die ich sehr gerne übernehme.

                                Wie stehen Sie ganz privat zu Hunden?

                                Ich bin mit Hunden aufgewachsen. Sie haben mich begleitet, bis ich im Studium leider keine Möglichkeit mehr hatte einen Hund zu halten. Auch jetzt fehlt mir die Zeit dafür. Umso mehr freue ich mich, wenn ich über „Tierisch geborgen“ mal wieder Hunde um mich haben kann.

                                Können Sie uns kurz von Ihrem schönsten Erlebnis mit Tieren berichten?

                                Nie vergessen werde ich meinen ersten eigenen Hund „Arco“, für den ich die alleinige Verantwortung übernehmen durfte. Leider sprang er gerne mal über den Gartenzaun. Umso schöner war dann unser Wiedersehen, auch wenn es manchmal ein paar Stunden gedauert hat, bis Arco wieder eintrudelte.

                                    Michael Kempchen

                                    Intendant des Magdeburger Puppentheaters

                                    Warum haben Sie sich dazu entschieden den Verein „Tierisch geborgen“ als Botschafter zu unterstützen?

                                    Da spielen auch persönliche Erfahrungen eine große Rolle. Im Jahr 2014 hatte ich einen schweren Verkehrsunfall der einen über vier Monate langen Klinikaufenthalt nach sich zog. Da ich seit zwanzig Jahren Hundebesitzer bin, war die Klinikzeit u.a. geprägt von einer großen Sehnsucht zu meinem Hund. Nach den Spaziergängen an der Elbe, nach der unbändigen Freude und Dankbarkeit die ein Hund geben kann. Letztendlich war dieses Verlangen ein wichtiger Faktor der den Genesungsprozess vorantrieb (Schade dass es in Kliniken keine Möglichkeiten gibt seinen Hund zu sehen). Nicht zu vergessen, dass die Erholung nach den Unfallfolgen gemessen am Grad der Schwere der Verletzungen, nach ärztlicher Bestätigung ungewöhnlich schnell und gut verlief. Dabei spielte auch eine ansonsten gute körperliche Konstitution eine wichtige Rolle, die die Ärzte vermuten ließ, dass ich mich sportlich betätige – was aber eher nicht der Fall ist, da bin ich mehr „faul“ – es war aber schon das Ergebnis einer über zwanzig Jahre währenden körperlichen Betätigung, die da eine Rolle spielte. Zwanzig Jahre täglich mindestens 2-3 Stunden am Tag bei Sonne, Regen, Sturm und Schnee mit dem Hund unterwegs zu sein.

                                    Wie stehen Sie ganz privat zu Hunden?

                                    Das beantwortet glaube ich meine Antwort zu Frage 1) sehr gut. Außer dass mich seit zwanzig Jahren erst mein Hund Sandor und nun der Oskar begleiten, bin ich seit meinem ersten Lebensjahr mit Hunden und Tieren groß geworden. Das waren Schäferhunde, Terrier und nun Cocker-Spaniel.

                                    Können Sie uns kurz von Ihrem schönsten Erlebnis mit Tieren berichten?

                                    Das emotionalste Erlebnis war wieder mit meinem Unfall verbunden. Als ich nach mehreren Wochen erstmals wieder auf Besuch nach Haus durfte, war da auch eine große Unsicherheit wie mein Hund reagieren würde. Ich kannte Ihn stürmisch vor Freude bei einem Wiedersehen, was aber auf Grund meines Zustandes zu Problemen geführt hätte. Also nahm ich erst einmal vor der Tür auf einer Bank Platz, da wurde Oskar zu mir gelassen – da war Freude und auch ein wenig Skepsis zu erkennen, „wo kommt der jetzt her“- aber vor allem eine große Behutsamkeit die vom Hund ausging. Jede Freudenbekundung, jeder „Schmatz“ erfolgte vorsichtig und eben behutsam. Nach meiner Rückkehr aus der Klinik, hatte ich noch eine Weile mit einem nicht heilenden Armbruch zu tun, aber mit jedem Tag der Besserung wurde der Hund wieder aktiver und „stürmischer“ und… mit jenem Tag an dem der Bruch gänzlich verheilt war, gab es wie gewohnt kein Halten mehr. Im übrigen, noch bevor der geheilte Bruch bestätigt wurde, hat Oskar mit seiner Pfote an den Arm gestupst, eine Verwandte die Krankschwester ist, sagte mir darauf, dann ist der Bruch jetzt verheilt – was sich kurz darauf bestätigen sollte.

                                        Dackel King Kalle®

                                        Plätzchen-King vom Königsplätzchen

                                        Warum hast du dich dazu entschieden unseren Verein „Tierisch geborgen e.V.“ als erster vierbeiniger Botschafter zu unterstützen?

                                        Mein altes Frauchen wollte mit mir, bevor sie starb, immer in Altenheime gehen, um alten und kranken Menschen eine Freude zu bereiten. Leider erkrankte sie noch vorher schwer an Krebs und wir konnten dieses zusammen nie machen. In Gedenken an sie möchte ich nun kranken und traumatisierten Kindern helfen und hoffe, dass sie von oben hinunterschaut und auch ein wenig stolz auf mich und mein Herrchen ist.

                                        Was denkst du, warum wir als Haustiere für unsere Zweibeiner so wichtig sind?

                                        Wir Haustiere sind immer ehrlich und kennen keine Falschheit, auch sind wir sensibler und einfühlsamer, wenn es um Gefühle geht. Wir sehen mit dem Herzen und nicht nur mit den Augen.

                                        Kannst du uns kurz von deinem schönsten Erlebnis mit Zweibeinern berichten?

                                        Mein schönstes Erlebnis war, als mein Herrchen, der mich erst gar nicht haben wollte, meinem alten Frauchen kurz vor ihrem Tode sagte, dass er mich doch in seiner Familie aufnehmen würde und ich nicht in ein Tierheim müsse. Ihr müsst dazu wissen, dass ich bei meinem alten Frauchen immer an erster Stelle stand und dann erst die Enkelkinder, das hat Herrchen sehr geärgert und deshalb mochte er mich auch nie besonders. Als mein altes Frauchen aber für eine Woche in ein Krankenhaus musste, hat seine Familie mich sofort bei sich aufgenommen und ich habe von Anfang an eine ganz ganz tolle Liebe spüren dürfen, die so groß war, dass sie die Abneigung verfliegen ließ und sofort klar war, dass ich ein neues Familienmitglied werden würde. Das hat sie dann auch leichter und in Frieden gehen lassen.